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»Brauchen wir Bilder, um zu weinen?«

Studenten der Hochschule Mittweida aus dem Fachbereich Medien haben unter Anleitung von Prof. Horst Müller die Medienberichterstattung über Abu Ghraib dokumentiert. Erst als Bilder von der Misshandlung irakischer Gefangener Ende April 2004 in die Öffentlichkeit kamen setzte demnach die internationale Berichterstattung über das Foltern ein. Müllers Einleitungstext zum Buch Folter frei, das die Ergebnisse der Studie zusammenfasst, hat Telepolis unter dem zur Frage umformulierten Schlusssatz »Vermutlich brauchen wir Bilder, um zu weinen« veröffentlicht.

Zusätzlich zum Buch gibt es unter http://www.folterfrei.de/ eine Projektseite.

 

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