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Jetzt wird es lustig mit dem Urheberrecht
Anscheinend werden die Fotos ambitionierter Knipser immer besser. Digitale Kameras und günstige Bildbearbeitungssoftware helfen, Blumenmotive und vergleichbare Bildwelten wie die Profis zu optimieren. Wem ein fotografisches Highlight gelungen ist, möchte es nicht nur auf dem flüchtigen Bildschirm haben, sondern es auch gerne zum Labor bringen und dort auf Papier belichten lassen. Doch immer häufiger werden einem AP-Bericht zufolge Fotografierende in amerikanischen Schnellfotolaboren zurückgewiesen. Ihre Bilder seien zu professionell. Angesichts optimierter Bildschärfe und Farbkorrekturen (und einer zumeist gleichgeschalteten Bildauffassung) konnten sich einzelne Foto-Fachkräfte im Supermarkt oder Kaufhaus bei manchen Bildern nicht vorstellen, dass ihr Gegenüber die vorgelegte digitale Aufnahme selbst gemacht hatte. Was wie ein Profibild aussieht könnte auch eins in Form einer kopierten Bilddatei sein; die Angst ist groß, als Angestellter bei einer vorsätzlichen Urheberrechtsverletzung zum Mittäter zu werden. Mit einer Sondergenehmigung soll in den meisten Fällen das Printen dann doch noch möglich gewesen sein.