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Köpfe von Teufeln oder gehörnten Gestalten

Wer vorhandene Bildmarken recherchieren möchte, kann nicht einfach wie bei einer Wortmarke einen Zeichentext als Sucheanfrage formulieren. Eine die Form beschreibende Suche – z.B. »Dreieck und Kreis«, »Tierkopf Eber oder Schwein« oder »Blumenblüte rot« – würde schon an den unterschiedlichen Beschreibungsvarianten scheitern, die Einzelne jeweils verwenden würden. Noch komplizierter würde es bei internationalen Markenrecherchen werden, wenn für die Klassifizierung der Bildzeichen zusätzlich die richtige Übersetzung zu finden wäre.

So wurde 1967 damit begonnen, eine Internationale Klassifikation der Bildbestandteile von Marken zu erarbeiten, die 1973 schließlich als sogenannte Wiener Klassifikation anlässlich der Wiener Diplomatischen Konferenz verabschiedet wurde. Mittels eines dreistufigen Ziffernsystem sollen die möglichen Formen von Bildzeichen katalogisiert und gefunden werden können. 29 Kategorien, 44 Abschnitte und 775 Unterabschnitte ergänzt durch 1.112 Hilfsabschnitte ergeben die Matrix, nach der eingeteilt wird. Die Kategorie 3 für Tiere z.B. mit dem Abschnitt 7 für Vögel und Fledermäuse differenziert zwischen den Unterabschnitten Adler, Falken, Geier, Kondore, Hähne, Hennen, Küken, Truthühner, Fasane, Pfauen, Wiedehopfe oder Enten, Gänse, Schwäne, Störche, Reiher, Kraniche, Flamingos oder andere Stelzvögel bis hin zu Vögel im Flug oder mit ausgebreiteten Flügeln.

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April 07, 2007