I regret to say this
I regret to say this
Part of »Once I say I, I am talking to you«
Vinyl, 2009
Realace Gallery, Berlin



October 01, 2009
Like Each Other
like each other
being different
from others
Part of »Once I say I, I am talking to you«
Acrylic Paint, 2009
Realace Gallery, Berlin

October 01, 2009
Once I say I, I am talking to you
Once I say I, I am talking to you
Exhibition at
REALACE Projektraum, Berlin
Prinzessinnenstr. 20
D-10969 Berlin
Sep. 18th to Nov. 6th, 2009
Tue to Fri, from 11 a.m. to 6 p.m.


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October 01, 2009
Above us the Sky
Above us the Sky
10 lightboxes, installation at the
LUFTHANSA Training & Conference Center Seeheim, 64342 Seeheim
Since spring 2009

Since the genesis of writing, the image of the word has served as the bearer of language. Form is often just as important as content. There are countless writing styles and scripts that we encounter when reading. Only through them does what is written obtain its true weight. With the determination of a swordfighter, Adib Fricke severs his textual material from the verbiage of the day-to-day and reassembles it into blocks of texts. Texts without meaning—supposedly. But the meaning is never lost. Quite the contrary: new spaces open up that extend far beyond the surface of his works. ...
- Thea Herold

More and bigger images are available at adibfricke.com: Above us the Sky
September 10, 2009
adibfricke dot com
Neu im Netz: adibfricke.com
Ab sofort sind meine aktuellen Arbeiten unter adibfricke.com zu finden.
The Word Company bleibt erhalten und präsentiert sich und die Wörter weiterhin auf dieser Webseite.
September 09, 2009
Ketchup Fugu
Ketchup Fugu, 2009
Beitrag zu der Ausstellung Nahrung - kaleidoskopische Untersuchung eines Treibstoffs
Im Rahmen Festivals »Nahrung« in der Roten Fabrik
5. bis 27. September 2009, Eröffnung 4. September
Shedhalle in der Roten Fabrik, Zürich

Nahrung ist essentiell, unsere Lebensgrundlage schlechthin. Anders als die Tier- und Pflanzenwelt können Menschen allerdings ihre Nahrung gestalten: Lebensmittel anbauen, züchten, herstellen und verändern, Essen zubereiten, kochen, würzen, ästhetisch anrichten und servieren. Nahrung dient der Menschheit also keineswegs rein zur Lebenserhaltung, vielmehr ist sie, wie alles Gestaltbare und Gestaltete, Bestandteil der menschlichen Kultur.
Die Assoziationen unter denen man »Nahrung« betrachten kann, sind somit extrem vielfältig. Nahrung ist Genuss, Geschmack und Sinnlichkeit, kann aber auch Ekel und Widerwillen hervorrufen. Nahrung ist sozialer Kitt und schafft Gemeinschaft, beim gemeinsamen Essen, Trinken und Feiern. Nahrung ist Kult und Ritual.
Nahrung hat aber auch eine gewaltige wirtschaftliche, technische und politische Dimension: Nahrung ist technologisierte Agrarwirtschaft und industrielle Lebensmittelherstellung. Nahrung ist ungleiche Nahrungsverteilung, Welthunger und Konflikte. Nahrung ist Chemie, Gentechnik, Massentierhaltung und Lebensmittelskandale.
– Auszug Presseinformation
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September 04, 2009
Zur Theorie der Gedanken


Zur Theorie der Gedanken, zwei Entwurfszeichnungen, 2007
Letztes Jahr war ich zu einem Kunst-Wettbewerb für den Neubau der Universität Luzern und der PHZ (Pädagogische Hochschule Zenralschweiz) eingeladen. Die vorgeschlagene Arbeit Zur Theorie der Gedanken gewann zusammen mit zwei Arbeiten anderer Künstler, der von Beat Streuli und der von Claudia und Julia Müller. Im Herbst beginnt die erste Realisierungstufe der Arbeit, im Sommer nächsten Jahres soll sie dann vorraussichtlich fertiggestellt sein. Lackierte Aluminiumplatten werden als "Sechser-Blöcke" im Gebäude verteilt angebracht. Sie belegen kommunikative Orte des Gebäudes. Texte, die mit den Fakultäten der beiden Lehrinstitute in Verbindung stehen, bilden die Basis für diese neue Textkorpus-Arbeit von The Word Company.
July 12, 2008
54 Wörter auswählen

Anlässlich eines neuen Projekts experimentiere ich mit englischen Substantiven. Grundlage für das Projekt sind 54 Wörter. Zur Zeit gibt es eine Wortliste mit 220 Wörtern, daraus sollen 54 ausgewählt werden. Alle Leserinnen und Leser sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen. Auf einer dafür eingerichteten Webseite können die Wörter durch Anklicken von Markierungsboxen einfach ausgewählt werden. Je mehr Personen mitmachen, umso besser wird schließlich die Auswahl. Alle Einreichungen werden Teil einer Gesamtauswertung.
54words.com/select/
(Die Wörter können bis zum 1.8.08 ausgewählt werden.)
July 04, 2008
Kann Freiheit nicht simulieren, II
Die Ausstellung Hannah Arendt Denkraum wird vom 5. Juni bis zum 13. Juli in veränderter Form in Halberstadt gezeigt. Veranstalter ist die Moses Medelssohn Akademie. In der Klaussynagoge (Rosenwinkel 18) ist aus diesem Anlaß eine Variation der Arbeit Kann Freiheit nicht simulieren zu sehen.
Nachtrag 10.10.09:
Größere Abbildungen sind auf der neu eingerichteten Webseite adibfricke.com zu finden.

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June 09, 2008
A Gorilla in a Mirror

A Gorilla in a Mirror – Ein Buch von Adib Fricke.
96 Seiten hat das Buch, das mit vier Volltonfarben als buntes Textbuch gedruckt wurde. Knut Ebeling hat einen begleitenden Text über meine Arbeit mit Textkorpora geschrieben.
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February 28, 2008
A Matter of Space
A Matter of Space—an installation by Adib Fricke at
REALACE GmbH
Projektraum
Wilhelmstraße 138
10963 Berlin
Opening Dec. 8th, 2007 from 6 to 9 p.m.






December 06, 2007
Neue Galerie

Theorien ..., Acryl/MDF, 36x45 cm, 2007
Edzard Brahms, mit dem mich eine mehrjährige Zusammenarbeit verbindet, hat die Villa Grisebach Gallery Anfang des Jahres verlassen und zusammen mit Daniel Bormann und Niklas Rösemann ein eigenes Kunstunternehmen gegründet: Realace Fine Arts.
Arbeiten von The Word Company sind nun über Realace erhältlich.
Realace GmbH
Fine Arts and Development
Projektraum
Wilhelmstraße 138
10963 Berlin
September 18, 2007
Was also nun sind die Gründe?

Heute eröffnet eine kleine Gruppenausstellung bei Schalter, an der ich teilnehme. Ryan Weber, ein Amerikaner in Berlin, betreibt diesen experimentellen Ausstellungsraum und schreibt in seiner Presseankündigung:
In seiner neuen Ausstellung »Noch nicht sicher« präsentiert Schalter Installations-, Skulptur- und Videoarbeiten von drei Künstlern: Stephanie Brooks (US), Adib Fricke (DE) und David Sherry (UK).
Als Eröffnungsgeste des zweiten Schalter-Jahres zeigt die von Gründer Ryan Weber kuratierte Ausstellung Arbeiten, welche die Idee von künstlerischer und emotionaler Sicherheit in Frage stellen. Wie, wo und warum wir Werte aus künstlerischer Arbeit ableiten, reflektiert kritisch unsere Auffassung der gegenwärtigen Rolle und Funktion von Kunst. »Noch nicht sicher« fordert unser Zweckverständnis heraus – und unser Verlangen danach, sich auf eine Referenz zu beziehen.
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September 14, 2007
Neu: Word Spaces

Von The Word Company ist ein neuer Katalog mit architekturbezogenen Projekten erschienen. Auf 20 Seiten sind raumbasierte Wortinstallationen aus den letzen Jahren zusammengefasst. Der Katalog Word Spaces wird vom Pilgrim-Verlag, Potsdam, vertrieben. Der Katalog kann für 10,- EUR (plus 2,- EUR Versand) per E-Mail bestellt werden.
Eine PDF-Version des Katalogs ist in niedriger Auflösung auf der TWC-Webseite verfügbar: Word Spaces - Selected Works.
June 18, 2007
QUOBO

Die QUOBO-Ausstellung tourt weiter durch die Welt. Als nächstes wird sie in Vilnius (Litauen) im Contemporary Art Centre [CAC] zu sehen sein, die Eröffnung ist am 17. November 2006. QUOBO – ein Protonym von The Word Company – zeigt 14 künstlerische Positionen aus Berlin. Mehr Infos gibt es im Bereich Projekte (projects) oder auf der QUOBO-Webseite.
Das Foto zeigt eine Museumswand im Muzej istorije Jugoslavije in Belgrad, wo die Ausstellung zuvor im Sommer d.J. gezeigt wurde.
November 09, 2006
Zufallsauswahl
Neu eingerichtet als zusätzliche Domain: Adib Fricke (adibfricke.com). Dort werden beim Aufrufen der Seite ausgewählte Arbeiten zufällig angezeigt. Wer mehr zur einer Arbeit erfahren möchte, findet Verweise zu den jeweiligen Projektseiten, oder kann auf den Reload-Link klicken.
November 04, 2006
Ein TWC-Projekt in der TAZ

Heute die TAZ kaufen. »die tageszeitung« von heute veröffentlichte fast alle Arbeiten von The Word Company aus dem Projekt Kann Freiheit nicht simulieren. Das Zeitungsbeitrag entstand in Zusammenarbeit mit Harald Fricke von der TAZ Kultur-Redaktion. Er schreibt dazu:
»Kunst in der taz? Das ist zunächst eine Irritation. Ganz im Sinne Hannah Arendts, der großen Philosophin, die heute 100 Jahre alt geworden wäre und in deren Denken das Unerwartbare einen festen Platz hatte. Diese Idee wird nun fortgeführt: ... Adib Fricke hat mit seiner Arbeit ... für die taz ein Dutzend Textbilder entworfen, die der Sprache Arendts auf der Spur sind ... in Nachfolge der konkreten Poesie [sind] seine Arendt-Porträts in Textform entstanden. Sie werden auch als Wandinstallation in der Ausstellung Hannah Arendt Denkraum zu sehen sein, die heute, 14.10.06, 18 Uhr, in der ehemaligen jüdischen Mädchenschule, Auguststraße 11-13, Berlin eröffnet und bis 19. November läuft.«
Mehr Details zum Projekt: Kann Freiheit nicht simulieren
More informations on the project: Can't simulate freedom
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October 14, 2006
Can’t simulate freedom

Für die bevorstehende Ausstellung Hannah Arendt Denkraum hat The Word Company unter dem Titel Kann Freiheit nicht simulieren (Can’t simulate Freedom) ein neues Projekt entwickelt. Die erste von sechs der geplanten Arbeiten wurde nun in der ehemaligen jüdischen Mädchenschule in der Auguststraße, Berlin installiert. Die Eröffnung der Ausstellung ist am 14. Oktober, dem hundertsten Geburtstag Hannah Arendts. (siehe auch Beitrag vom 5. Mai)
Peter Funken, Co-Kurator der Ausstellung, schreibt in der begleitenden Broschüre in Kurzform über den Ausstellungsbeitrag:
»Adib Fricke (The Word Company) entwickelte für die Ausstellung eine mehrteilige Textarbeit, für die er Textstücke zu zentralen Begriffen Arendts in Datenbanken mit verschiedenen Textkorpora recherchiert, diese später fragmentiert und in einem mehrstufigen Auswahlverfahren für seine Installation zusammenstellt hat. Ergebnis ist eine zufällige, zugleich an Arendt orientierte und doch subjektiv künstlerische Setzung und Formulierung.«
September 28, 2006
Are you relevant?

The Word Company nimmt an der Ausstellung Anstoss Berlin im Haus am Waldsee teil. Aus Anlass des 60jährigen Bestehens des Hauses wird die Ausstellung »60 internationale Positionen der Gegenwartskunst in Berlin« zeigen. Die Eröffnung ist am Mittwoch, dem 21.6.06 um 20 Uhr, die TWC-Arbeiten sind bereits installiert. Hier eine Ankündigung der Kuratorinnen:
60 Jahre Haus am Waldsee
60 internationale Positionen der Gegenwartskunst in Berlin
22. Juni bis 17. September 2006
Führende Global Player der aktuellen Kunst haben ihre Basis in Berlin. Eine rapide wachsende Kunstszene zeigt sich hier besonders vernetzt und reflektiert, dynamisch und weltoffen. Als spannender Anziehungspunkt ist die deutsche Hauptstadt zum zentralen Kommunikationsort kreativer Kräfte geworden. Wer dabei wen anstößt und was den Kick ausmacht, Berlin zu mögen, ahnen nur wenige. "ANSTOSS BERLIN" stellt die wichtigsten Protagonisten vor und macht das innovative Potenzial dieser Stadt zum ersten Mal in diesem Umfang sichtbar. Mehr als sechzig Künstler aus einundzwanzig Nationen präsentieren ihre aktuelle Kunst am Waldsee. Haus und Park laden dazu ein, anhand der Werke über das neue nachzudenken, was ist, was bleibt und was kommt.
June 15, 2006
Vorschau: Hannah Arendt Denkraum

Hannah Arendt in New York, Foto: Fred Stein, Quelle: Wikipedia
The Word Company ist zur Ausstellung »Hannah Arendt Denkraum« eingeladen. Hier eine Ankündigung der Kuratoren:
Aus Anlass des hundertsten Geburtstags der deutschen Jüdin und Denkerin Hannah Arendt am 14. Oktober 2006 wird in Berlin, der Stadt, aus der sie 1933 vertrieben wurde, eine umfassende Ausstellung realisiert, die das politische Denken Hannah Arendts würdigt und die Aktualität und die Wechselwirkungen ihres politischen, philosophischen und literarischen Schaffens in der bildenden Kunst der Gegenwart sichtbar machen will.
Leitidee
In der politischen Theorie und in der Schreibwerkstatt Hannah Arendts existieren zentrale Begriffe, die eine außerordentliche Bedeutung, Wirkungskraft und Aktualität besitzen und die das menschliche Zusammenleben im Sinne einer kulturellen Qualität erklären. Es sind dies unter anderem die Begriffe: Arbeiten, Herstellen, Handeln, Denken wie auch Verstehen und Lieben. Diese miteinander verbundenen Begriffe beschreiben Möglichkeiten und Fähigkeiten der Menschen als Bedingungen ihrer menschlichen Existenz. Sie erscheinen aktuell und können in ihrer inhaltlichen Dimension dazu dienen, brennende Fragen der Gegenwart angesichts der Krisen von Gesellschaft, Politik und Arbeit zu erörtern.
Als Leitidee für den künstlerischen und kuratorischen Umgang mit Hannah Arendt und ihrem Schaffen haben die Konzeptoren drei - mit dem Werkcharakter Hannah Arendts eng verbundene - Aspekte hervorgehoben, die für die Gestaltung der Räume von zentralem Interesse sind (sein können):
- Denkbilder vom Denken (Vom Leben des Geistes)
- Sprachbilder der Politik in der Schreibwerkstatt Hannah Arendts
- Bildsprachliche Elemente in der Politik der Gegenwart ('Imaginäres' und 'Imagehaftes')
...
Die Ausstellung »Hannah Arendt Denkraum« ist ein experimentelles Kunstprojekt in Berlin anlässlich des hundertsten Geburtstages von Hannah Arendt. Fünfzehn internationale Künstlerinnen und Künstler erschließen mit ihren Arbeiten den Neubeginn politischen Denkens, wie er in Hannah Arendts Werken erscheint.
Hannah Arendt wurde am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und starb am 4. Dezember 1975 in New York.
Eröffnung der Ausstellung: Sonntag 15. 10. 2006
Dauer der Ausstellung: 15. 10. bis 19. 11. 2006
Mehr Informationen gibt es auf der Projekt-Webseite.
May 05, 2006
Literaturdemo
Literatur findet statt! – Fotos von der Auftaktveranstaltung des Literaturfestivals »Literaturlandschaften Bayerns«, 21.4.06.

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April 23, 2006
Literatur findet statt!

Probelauf zu Literatur findet statt!
Zum zweiten Mal wird in Ingolstadt das Literaturfestival Die Literaturlandschaften Bayerns veranstaltet. The Word Company hat dazu ein Event entwickelt, mit dem die Literatur in den öffentlichen Stadtraum gebracht werden kann. Auf 50 tragbaren Schildern sind Literaturzitate aus neun Jahrhunderten zusammengestellt, die zu Beginn des Festivals gruppen- und paarweise durch die Stadt und später am Abend ins Museum getragen werden.
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April 21, 2006
What if ...

What if I don't get it? What do you look for? Can it be measured? ...
Blick in die Ausstellung my private corpus.
Eröffnung heute abend: Villa Grisebach Gallery, Fasanenstr. 25, 10719 Berlin.
April 07, 2006
my private corpus

my private corpus
Ein Ausstellungsprojekt von The Word Company in der Villa Grisebach Gallery
8. April bis 13. Mai 2006
Eröffnung am Freitag, den 7. April, 18-21 Uhr
»... In Ergänzung zum Galerieprogramm startet die Villa Grisebach Gallery eine neue Ausstellungsreihe unter dem Titel Projects. In unregelmäßigen Abständen lädt die Galerie Künstler ein, Projekte zu aktuellen Fragen der zeitgenössischen Kunst zu entwickeln. Den Auftakt macht Adib Fricke ... my private corpus arbeitet mit Textfragmenten, die Fricke aus Interviews in Kunstzeitschriften extrahiert hat. Das Projekt vertauscht die übliche Abfolge einer Galerie-Ausstellung. My private corpus begann mit zwei Anzeigen in den aktuellen Ausgaben der Zeitschriften FlashArt (#247) und Frieze (#98), für die Fricke jeweils einen Satz ausgewählt hat. Weitere Textfragmente werden auf der Projektwebseite grisebach-gallery.de/projects/ als zufälliger Ausschnitt sichtbar. In den Galerieräumen findet schließlich eine Installation von Textstücken statt, die fragmentarisch der visuellen Logik von Kunstzeitschriften folgt und das Verhältnis von Diskursinhalten und -formen befragt ...«
-- aus: Ankündigungstext der Galerie
»...Villa Grisebach Gallery will start Projects, a new exhibition series. At intermittent intervals the gallery will invite artists to develop projects made specifically to negotiate relevant issues in contemporary art. The first in this series is Adib Fricke...my private corpus is a compilation of text fragments that Fricke extracted from interviews published in art magazines. This project inverts the usual chronology of a gallery exhibition, however, by displaying the extracts in random order. My private corpus began with two advertisements in the current issues of FlashArt (#247) and Frieze (#98). Fricke has selected one sentence for each magazine, while other, arbitrary texts appear on the project’s website grisebach-gallery.de/projects/. Eventually an installation of text pieces that explore the visual logic of art magazines and the relationship between their contents and forms of discourse will be displayed in the gallery space...«
-- from: Gallery announcement
March 31, 2006
At the Bottom of the Lake

At the Bottom of the Lake
An associative portrait in words by Adib Fricke, The Word Company
Drafts for an exhibition project at the Haus am Waldsee, Berlin
Outdoor installation with 108 words and related phrases on banners
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March 29, 2006
Stempel-Edition / Rubber Stamp Edition

Eine neue Edition von The Word Company / A new Edition by The Word Company
Zusammen mit der Online-Galerie lueckeundpartner.de bietet The Word Company eine Stempel-Edition mit sechs Motiven aus dem aktuellen Ausstellungsprojekt Can I Feel Your Magic? an. Die Stempel erscheinen jeweils in einer Auflage von 25 Exemplaren.
Together with the online gallery lueckeundpartner.de The Word Company offers six of the motifs from the project Can I Feel Your Magic? as rubber stamps--each in a limited edition of 25.
Ausserdem jetzt erhältlich / also available now:
ein PDF-Katalog der Ausstellung / a PDF catalogue of the exhibition
September 03, 2005
Die Magie der Wörter
Wie sich die Magie der Wörter anfühlt - unter diesem Titel hat Brigitte Werneburg über die aktuelle Ausstellung von The Word Company in der taz geschrieben ...
August 04, 2005
Ausstellungsaufbau

Can I Feel Your Magic? - Aufbau in der Villa Grisebach Gallery.
Mehr zur Ausstellung gibt es auf den Projekt-Seiten von The Word Company.
July 27, 2005
Can I Feel Your Magic?

Eine Ausstellung von The Word Company in der Villa Grisebach Gallery
Looks like your life is better than mine.
Ein neues Projekt von The Word Company mit Fundsätzen aus dem Internet ist ab Ende nächster Woche in der Villa Grisebach Gallery, Berlin zu sehen.
I hate it when my friends become successful.
Die Ausstellung mit dem Titel Can I Feel Your Magic? findet vom 30. Juli bis 8. September 2005 statt, die Eröffnung ist am 29. Juli von 18 bis 21 Uhr (Fasanenstraße 25, 10719 Berlin).
Will you swallow my brain?
»... neben der Arbeit mit bedeutungslosen Wortneuschöpfungen, die Adib Fricke Protonyme nennt, und seinen 'aus Wörtern bestehenden Einheiten' archiviert The Word Company in den neueren Arbeiten Fragmente der Kommunikation: Auf Webseiten werden Sehnsüchte geweckt und Beziehungen jeglicher Art kommuniziert – Zitate der Alltagskommunikation. Der Künstler erforscht das unermessliche World Wide Web mit Hilfe selbst entwickelter Programme und findet in der Anonymität etwas sehr Persönliches, das nur hier alle Offenheit zeigen kann. Die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion sind sehr fließend. Die ihrem Kontext entnommenen Kommunikationsfragmente verleiten zu neuen Assoziationen und zu einer neuen Sprache.«
-- aus: Ankündigungstext der Galerie
In fact you don’t know for sure what’s up.
July 21, 2005
Der Harz ruft

Harzbesteigung - Wandarbeit von The Word Company für die Ausstellung DER HARZ
DER HARZ
Eine Ausstellung von Moritz Götze und Peter Lang
17. Juni bis 11. September 2005
Ein Projekt des Aschersleber Kunst- und Kulturvereins e. V. mit BECK, Roland Boden, Jan Eilhardt, Adib Fricke, Rüdiger Giebler, Joachim Grommek, Klaus Jörres, Markus Wirthmann, Ralf Ziervogel, einer Harzbibliothek, Dokumentar- und Spielfilmen sowie Bildern aus Museumsdepots
Grauer Hof und Stadtmuseum Aschersleben
»Fast fünfzehn Jahre nach der ersten künstlerischen Recherche über den Harz soll dieses einzigartige Gebilde erneut in den Mittelpunkt des Interesses gerückt werden. ... Die diesjährige Ausstellung im Grauen Hof Aschersleben faßt den Blick weiter: Es gilt den heutigen Blick von Künstlern auf den ‘Harz’ als ein Objekt der Reflexion über Natur, Kultur und eigener Lebenserfahrung in einer Ausstellung zusammenzufassen. ... Der Harz ... als Landschaft und geographische Gegebenheit, als neu zu definierende politische Einheit und Heimat im weitesten Sinne, als einer der kultur- und mythenträchtigsten deutschen Siedlungsräume der Vergangenheit.
Parallel zu dieser zeitgenössischen Recherche wird im Stadtmuseum Aschersleben der Blick zurück gerichtet: Dort wird Grafik und Malerei aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert bis 1945 gezeigt, die wesentlich zum Mythos Harz und dessen Romantisierung beitrug, aber auch davon geprägt ist. Es wird u.a. ein Gemälde von Carl Ferdinand von Blechen zu sehen sein, das bislang noch nie öffentlich gezeigt wurde. Außerdem werden Reisebücher über den Harz ausgestellt, die zur gleichen Zeit wie die Malerei und Grafik entstanden. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem ausführlichen Essay über die ambivalente Kulturlandschaft Harz des Berliner Kunstkritikers Gerrit Gohlke und weiteren Texten zur Kulturgeschichte, über Harzpublikationen und die ‘Festung’ Harz.«
-- aus: Ausstellungsankündigung Grauer Hof
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June 17, 2005
Marmelade-Katalog

Druckfrisch! Es hat einige Zeit gedauert, bis zu der Ausstellung Marmelade aus Mexiko schließlich doch noch ein Katalog erschienen ist. Dieser ist über das Institut für Mikrobiologie und Hygiene an der Charité Berlin erhältlich, wo 2003 das Ausstellungsprojekt von The Word Company mit gefundenen Suchanfragen stattfand. Alternativ gibt es eine PDF-Version des Katalogs zum Herunterladen.
June 16, 2005
Stempeln

Installation mit 4 Protonymen
Teilnehmer der von Eberhard Ortland (Berlin) und Reinold Schmücker (Greifswald) organisierten Tagung Urheberrecht und Kunst können Protonyme von The Word Company stempeln. Vier Tage lang diskutieren Juristen, Philosophen und Künstler am ZIF (Zentrum für Interdisziplinäre Forschung) in Bielefeld über ästhetische, rechtliche, ontologische und politische Aspekte des Urheberechts.

Hier die Kurzfasssung des Tagungsprogramms:
COPYRIGHT & ART
What is the impact of copyright (and neighbouring rights) on the conditions for artistic production as well as on other art-related practices in modern societies like trading, conserving, exhibiting, performing, reproducing and distributing works of art or reproductions thereof in various media? And what is the particular relevance of art (and of aesthetic concepts, or theories of art) for copyright? Why should the dogmatics of copyright be concerned with aesthetics at all, and what function do aesthetic concepts fulfill in the conceptual structure of copyright and in the context of its legitimation? This workshop, bringing together various approaches from legal studies, economics, social and cultural studies with perspectives from philosophy, aesthetics, art criticism and artistic practice, pursues a double objective:
(1) To elucidate the impact of copyright on artistic practices and on aesthetic theories.
(2) To analyze the theoretical presuppositions about the nature of art, of artistic production and about the ontological constitution of the work of art that are implied in copyright legislations and jurisdiction -- the implicit aesthetic theory of the law.
The focus lies on copyright problems of contemporary art and on tensions between copyright and the freedom of artistic expression as well as between copyright claims and the public interest.
May 19, 2005
Ohr, abgeschnitten
In fünfzig Jahren wird die vernetzte Menschheit wohl glauben, dass es Leonardo da Vinci war, der sich das Ohr abschnitten hat. Vermutlich kaum jemand wird dann noch an den armen Vincent van Gogh denken, der derjenige war, der im Wahn das »Markenzeichen« vom abgeschnittenen Ohr setzte oder gesetzt haben soll. Nicht mal Umfang und Hergang der Originaltat der künstlerischen Ohramputation sind präzise überliefert. Reißerisch klingt sicherlich die bekannteste Version der Geschichte, van Gogh habe sein Ohr abgeschnitten und einer Prostituierten zum Geschenk gemacht. Wahrscheinlicher ist, dass er nur einen Teil des Ohres abtrennte, allein schon deshalb weil er sonst sicherlich verblutet wäre. Vermutet wird, dass er an der Menièrschen Erkrankung (Morbus Menière) mit Druckgefühl im Ohr, stundenlangem Drehschwindel, Erbrechen sowie zunehmender Schwerhörigkeit litt, und so im »Hörwahn« zur Klinge griff. Auch die Variante, sein Freund Paul Gaugin habe ihm im Streit mit einem Degen das Ohr schwer verletzt, ist im Umlauf.
Beim gleichen Stichwort werden die wenigsten noch an J. Paul Getty III denken, dem bei einer Entführung im Jahr 1973 das Ohr als Beweis für die Echtheit der Lösegelderpressung abgeschnitten und dem Opa per Post geschickt wurde. Der alte Getty allerdings soll immer geglaubt haben, der Enkel habe selbst zum Skalpell gegriffen bzw. greifen lassen, um dank dieser Beweismittelkraft schon frühzeitig an einen Teil der Öl-Milliarden des Getty-Imperiums zu kommen. Und wer erinnert sich noch an das auf einer Wiese liegende Ohr in dem Film Blue Velvet?
Nach dem hier im Blog von The Word Company vor drei Monaten 50 Why-Fragen aus Suchmaschinenanfragen unter dem Titel Why did Leonardo da Vinci cut his ear veröffentlicht waren, verfangen sich nun in den Logfiles immer mehr Anfragen dieser Art, alleine im Monat März gab es hierzu zehn neue Anfragevarianten.
da vinci cut ear
da vinci cut off ear
da vinci cut the ear?
da vinci ear cutting
Leonardo Da vinci and cutting off his ear
leonardo da vinci cut ear
leonardo da vinci cut ear off
Leonardo da Vinci cut off his ear
leonardo de vinci cut off ear
leonardo ear cut off
May 03, 2005
Words to Wear

Für alle, die sich Arbeiten von Adib Fricke, The Word Company auf T-Shirts gewünscht haben, gibt es jetzt den neu eingerichteten Online-Shop Words to Wear™. Zunächst sind zwei Motive aus der Arbeit You Can Dump Me erhältlich. Die Wort-Motive sind wahlweise mit weissen Buchstaben auf farbige T-Shirts oder mit schwarzen Buchstaben auf weisse T-Shirts gedruckt und in verschiedenen Größen erhältlich. Das Druckverfahren ist Flexdruck, ein Foliendruckverfahren mit glatter, edler Oberfläche in robuster Druckqualität.


February 03, 2005
Why did Leonardo da Vinci cut his ear off
Bei der Fortsetzung der Arbeit mit Suchmaschinenanfragen (siehe z.B. Wörter mit doppelt r, english documentation: Words with double r) habe ich viel neues Material gefunden. Durch das Vorsortieren häufen sich einzelne Suchbegriffe und bilden kleine Gruppen. Sätze mit bestimmten Fragewörtern am Anfang stehen danach fortlaufend versammelt in Reihe. Hier sind 50 Why-Fragen, ausgewählt aus einem Fundus von ca. 150.000 neu zusammengetragenen englischen Suchanfragen:
why 99% is not good enough
why are are cats so strange
why are job descriptions important
why are labor unions merging
why are landfills a risk
why are mars images tinted red
why bother to renovate
why business environmental sustainability is important
why can't you watch movies online for free
why cash sucks
why college students drink
why companies go global
why customer service is important within hospitality
why did leonardo da vinci cut his ear off
why do babies have teardrops
why do companies offer employee assistance programs
why do fairies glow when they fly
why do foreigners go crazy in japan
why do men lust
Why do people visit Mount Rushmore
why do people wash brand new bed sheets
why do we pay for bottled water
why do wine glasses make noise
why does being lactose intolerant produce gas
why doesn't snow stick
why doesnt water vaporize at boiling point
why electricity is considered renewable
why employees should train
why energy cost rising
why gambling is bad for the society
why is carbon dioxide and sulphur dioxide so bad for the enviro
why is ethanol not completely separated from water even
why is it important to eat breakfast?
why is it so cold in minnesota
why is it so hard to find a nice hair cut
why is it that the plastic with water is not burned by the fire
why is mars sky red
why is my big toe bleeding
why is Return on Investment important for a company
Why is reviewing job descriptions important
Why is the north rich and the south poor
why is the sky blue
Why is the UK economy doing better than the germany economy
why no green sky
Why prime beef short supply
why service is important
why should i eat meat
why some people get promotions
why were the pyramids built
why you need a disaster plan
January 28, 2005
Hätten Sie mal ein Wort für mich?
die tageszeitung (taz) veröffentlichte im ihrem Wochenend-Magazin einen ganzseitigen Artikel von Karl Hübner über The Word Company: Angenehm sinnfrei.
Jetzt bekomme ich reichlich Fanpost über die Webseite. Gestern bat mich jemand, mit einem passenden Wort für Nichtraucher zu helfen.
Lieber Adib Fricke,
ich suche schon einige Zeit ein passenden Wort für Nichtraucher. Mich stört: als ich mir mühselig das Rauen abgewöhnt hatte, ich also Nicht... bin, jetzt immer noch ein Raucher in meinem Nichtraucherstatus enthalten ist. Deshalb muss dringend ein eigenes Wort dafür her!
Am Wochenende las ich über Sie in der taz, das war interessant. Deswegen frage ich Sie als Worterfinder, was fällt Ihnen ein?
Herzliche Grüße und ich bin gespannt...
Mal eben so ein bedeutungstragendes Wort zu finden und zu verschicken, ist nicht Sache von The Word Company. Der Frage nachzugehen, wie das zu bezeichnen sei, was (man) nicht mehr ist, wenn es für den früheren Zustand kein Antonym (außer einer Negation) gibt, ist schon interessant. Nestlé z.B. versuchte 1999 für seinen Lipton-Eistee in einem gemeinsamen Wettbewerb mit dem Duden-Verlag einen Begriff für nicht-durstig zu prägen. Obwohl mit viel PR-Aufwand verbreitet, das Gewinnerwort sitt hat sich trotzdem nicht durchgesetzt. Vielleicht sind ja »danke, ich habe keine Durst« oder »danke, ich rauche nicht« im Sprachalltag auch völlig ausreichend.
Auf einer Webseite zum Nichtrauchen, die eher zum Suchmaschinenfüttern als zu wirklichen Informationszwecken angelegt worden zu sein scheint, fand ich bei der Suche nach Antonym für Raucher diese Argumentation: »Wenn niemand rauchen würde, gäbe es auch keine Nichtraucher und dem gemäß auch nicht die Notwendigkeit, ein Antonym zum Wort "Raucher" zu finden.«
Wer eine Antwort auf die Frage hat, schreibe bitte einen Kommentar oder eine E-Mail, ich leite diese an den Fragesteller weiter.
December 01, 2004, Comments (0)
My Daughter's Gallery

My daughter--who turned five last month--loves the words, too. She sometimes joined me when I mounted The Word Company’s word works in galleries, or she watched me building models of exhibition spaces in the studio. Some days ago she build her own model of a gallery with word paintings at the walls.
November 22, 2004, Comments (0)
Fame doesn't pay

Fame doesn't pay, 2004
Mirror, 458 x 612 x 6 mm,
Edition of 6, certificate by The Word Company
This new edition by Adib Fricke: The Word Company is available through
Neuer Berliner Kunstverein e.V.
Other multiples by Adib Fricke: The Word Company
October 28, 2004, Comments (0)
I searched for my name on google
In the section »Words a Dozen« of The Word Company's web site are two pages with compilations of some user names from online forums.
One day the log files of my server showed that a lot of traffic came from one of these forums. Someone has discoverd the own forum pseudonym in this list while doing a show-me-on-which-site-i-am-listed web research with Google.
Here is an excerpt from a small dialogue on the forum's web site.
Continue reading »I searched for my name on google«
October 07, 2004, Comments (0)
The Reader's Voice / Die Stimme der Leser
Letters to The Word Company - When I went online with The Word Company a couple of years ago I had the idea that some of the visitors might send a beautiful word, or a lovely phrase, or a short text by e-mail. The dialogue was not exactly the way I wished it. Now I removed the option to publish an e-mail letter on TWC's web site.
Briefe an The Word Company - Als ich mit The Word Company vor einigen Jahren online ging hatte ich die Hoffnung, dass einige der Besucher das eine oder andere schöne Wort oder vielleicht auch einen interessanten Satz/Text senden würden. Der Dialog war eher bescheiden, so habe ich nun die Möglichkeit für die Veröffentlichung von Leserbriefen auf der TWC-Webseite entfernt.
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September 29, 2004, Comments (0)