Vergangenes Jahr (2001) wurde The Word Company gebeten, für die künstlerischen Aktivitäten, die aufgrund dieser Regelung in Auftrag gegeben werden, einen Namen zu entwickeln. Die Absicht hinter der Namenssuche zielt darauf, jüngere Entwicklungen im Bereich der Kunst aufzugreifen und der Sprachfalle, die mit dem kursierenden Begriff Kunst am Bau" verknüpft ist, so weit als möglich zu entkommen. Gleichzeitig geht es darum, eine gewisse, im weitesten Sinne programmatische Neuorientierung der Arbeit der Kunstkommission zu markieren. Nicht zuletzt soll das vom Baureferat betreute Projekt von anderen Projekten abgegrenzt, durch einen eigenen Namen benennbar und damit, im Sinne der eingeleiteten Öffentlichkeitsoffensive, kommunikabel werden. Die Namensgebung ist nun erfolgt. Sie ist Anlass, den Namen, die künstlerischen Strategien seines Urhebers und das Benannte vorzustellen und zu reflektieren. - Heinz Schütz